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Rockappell der Wachkompanie bei Kempermann in Großenkneten

 

Am gestrigen Abend, übrigens wie immer am Samstag vor dem 1. Advent fand der Rockappell der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde in der Gaststätte Kempermann in Großenkneten statt.

 

Nachdem man sich in gemütlicher Runde im Wildeshauser Lokal „Ratskeller“ getroffen hatte, wurde nach dem Antreten traditionell der Brunnen auf dem Wildeshauser Marktplatz dreimal umrundet. Danach richtete der Hauptmann der Wache Detlev Hohn einige Worte an das Offizierskorps, an die Wachkompanie sowie an die geladenen Gäste und Ehrengäste, wie der amtierende König Lars Kröger und der Schaffer Michael Rüdebusch.

 

Mittelpunkt der Rede des Hauptmanns der Wache waren traditionell einige Themen zur Geschichte unserer Stadt und der Gilde. Hier ein Auszug aus der Rede:

 

„Im Zentrum unserer alt ehrwürdigen Stadt treffen wir auf eine geballte Anzahl von historischen Gebäuden. Als ältestes Gebäude ist hier wohl der Remter aus dem Jahre 950 zu nennen. Gefolgt von der Alexanderkirche mit seiner romanisch - gotischen Architektur aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Jedoch auf dem 3. Platz folgt im fast jungfräulichen, jugendlichen Alter wohl unser Rathaus, vor dem wir hier Aufstellung genommen haben.

Unser Rathaus, welches gleich nach Verleihung der Stadtrechte 1270 erbaut wurde. Es war von jeher eine Hochburg der städtischen Selbstbestimmung. Ursprünglich wies der Bau einmal zwei Säle aus, wobei der obere wohl schon immer der gleichen Verwendung wie heute diente (Ratsversammlungen, Feierlichkeiten oder ähnlichem).

Der untere Saal wurde als Markthalle genutzt und erst sehr viel später als Bürogebäude ausgebaut. Auch Schausteller, Gaukler und andere vorführende Gewerbe fanden den Weg nach Wildeshausen, um vor oder im Rathaus ihre Auftritte abzuhalten. Es bleibt festzuhalten, dass sich in dieser Hinsicht bis heute kaum etwas geändert hat. Gaukler und Artisten finden hier auch heute noch Aufnahme und Gehör.

Im Rathauskeller wurde stadteigenes und gepfändetes Vieh untergebracht, auch diente der Keller als Wachlokal für Soldaten und als Aufbewahrungsraum für die Feuerwehr. Die eigentlichen Verwaltungsaufgaben waren scheinbar zu früheren Zeiten nicht so wichtig (bezeichnend ist, das die Verwaltung trotzdem klappte). Überliefert ist erst aus dem Jahr 1799 eine Systematisierung und Sortierung einer Stadt Registratur.

Aber auch an der Außenansicht des Rathauses wurde und wird ständig gewerkelt. Die Backsteinfront ist im Laufe der Zeit oft geweißt und mit Kalk überzogen worden. Erst nach der großen Renovierung im Jahre 1925, ist die eigentliche Fassade wieder zum Vorschein gekommen. Und erst in diesem Jahr wurden die kompletten Fugen saniert und erneuert. Vielleicht rechtzeitig bevor im Rathaus noch etwas aus den Fugen gerät.

Die wichtigste Aufgabe erfüllt unser Rathaus jedoch in der Zeit zu Pfingsten. Quartiere für Offiziere und Wache. Feierlichkeiten im oberen Rathaussaal, Versammlung zu Himmelfahrt und nicht zuletzt das Schaffermahl. Ohne diese Veranstaltungen in diesem, unserem altehrwürdigen Rathaus ist ein kulturelles Leben in unserer geliebten Stadt einfach nicht vorstellbar. Wollen wir hoffen, dass dieser Pfeiler kulturellem Brauchtums für immer erhalten bleibt.“

 

Nach dieser kurzen historischen Rückschau setzte sich der Zug mit den Tambouren an der Spitze, Richtung Bahnhof in Bewegung, da es in diesem Jahr mit dem Bus in Richtung Großenkneten zur Gaststätte Kempermann ging.

 

Ehrengäste der Wachkompanie und anwesend in diesem Jahr waren:

Stefanie und Andreas Tonn, Eltern des Kinderkönigs Lasse Tonn

Anne und Uwe Beckmann, Eltern der Kinderkönigin Emma Beckmann

Anke und Jürgen Luthardt, Majestät vor 50 Jahren (1966)

Oliver Rosemeyer, Majestät von 2015

Angela und Helmut Müller, Stadtbrandmeister

Sabine und Werner Schunck, stellvertretender Zugführer der Feuerwehr Wildeshausen

 

Folgende Ehrungen wurden auf dem Rockappell in diesem Jahr ausgesprochen:

Verdienstorden in Silber Stabsunteroffizier Heiner Beckmann, seit 1986 Wachemitglied

Verdienstorden in Bronze Stabsunteroffizier Helmut Niester

Verdienstorden in Bronze Vize-Feldwebel Udo Weiselowski

Ehrenorden in Silber (40 Jahre) Stabssergeant Ludger Hogeback

Wacheorden in Silber Tambour Klaus Poppe 10 Jahre Mitglied im Tambourkorps

Wacheorden in Silber Tambour Matthias Lenz 10 Jahre Mitglied im Tambourkorps

Wacheorden in Silber Obergefreiter Philipp Hogeback 10 Jahre Mitglied der Wache

Wacheorden in Silber Obergefreiter Elmar Coert 10 Jahre Mitglied der Wache

Wacheorden in Silber Oberstleutnant Siegbert Schmidt. Siegbert hat sich in den vergangenen Jahren immer für die Wache stark gemacht. Während des Gildefestes ist er immer für die Wachkompanie ein wertvoller Ansprechpartner im Rathaus.

Wacheorden in Gold Generalmajor Ernst Frost. Ernst hat sich schon als Hauptmann der Wache von 1988 bis 1992 bei der Wachkompanie wohl gefühlt. Sein letztes Dienstjahr war sehr außergewöhnlich, da er als Major das Amt, Hauptmann der Wache, noch zusätzlich ein Jahr ausüben durfte.

 

In diesem Jahr wurde im Lokal der Rockappell vom Oberst Willi Meyer und vom Hauptmann der Wache Detlev Hohn überaus humorvoll durchgeführt. Trotz einiger Wachesoldaten, die sich offensichtlich für einen harten Winter vorbereiteten, meldete am Ende der Oberst dem General dann: „Die Wachkompanie ist wie immer in einem perfekten Zustand – das nächste Gildefest kann kommen“.

 

Im Anschluss an die Beförderungen feierte die stattliche Anzahl von 147 Gästen nach einem hervorragenden Essen bis in die frühen Morgenstunden, um dann mit einen der wartenden Busse wieder zurück nach Wildeshausen zu fahren

 

Bildunterschrift von links: Matthias Lenz, Klaus Poppe, Detlef Hohn, Ernst Frost, Elmar Coert, Siegbert Schmidt, Udo Weiselowski, Philipp Hogeback, Heiner Beckmann, Helmut Niester, Ludger Hogeback und Detlef Horst

Artikel erstellt am 27. November 2016


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