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Kennen Sie eigentlich die Bedeutung von Kompanie?

Die Schützengilde ist in folgende Kompanien gegliedert:

a) Königs- oder Scharfschützenkompanie
b) I. Kompanie = Ratskompanie
c) II. Kompanie = Cornauer-Tor
d) III. Kompanie = Wester-Tor
e) IV. Kompanie = Hunte-Tor
f) V. Kompanie = Wachkompanie

Die Zuordnung der einzelnen Gildemitglieder wird bei den Kompanien II, III, und IV durch die geographische Lage ihrer Wohnung bestimmt. Bei der Ratskompanie ist eine mindestens 25-jährige Mitgliedschaft erforderlich. In der Königskompanie sind ehemalige Könige vereinigt. Die Wachkompanie hat ihre eigene Rekrutenwerbung. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Schützengilde. In dieser Reihenfolge wird zum Schießplatz hin und zurück marschiert. Kompanieführer sind die Hauptleute oder Majore entsprechend ihrem Dienstalter.


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Der Gildetambour hat 100-jährigen Geburtstag!

Mit einem echten Aushängeschild unserer Wildeshauser Schützengilde hat sich Oberstleutnant Heiner Ahlers beschäftigt:

„Der Gildetambour, ein Aushängeschild der Gilde, feiert in diesem Jahr 2012 seinen 100. Geburtstag. Er wurde, wie nachzulesen, zunächst für den „Führer durch Wildeshausen" herausgegeben von Fritz Strahlmann im Jahr 1912 von Hanns Anker entworfen und fand als Buchumschlag für besagten Wanderführer Verwendung. Dieser Wanderführer kam 1913 auf den Markt. Auch bei der zweiten Auflage Ausgabe 1922 zierte der Tambour die Umschlagseite. Vorher wurde dieser Tambour noch nicht als Werbeträger für die Gilde oder die Stadt genutzt. Man muss davon ausgehen, dass bei der Berücksichtigung der Vorbereitungszeit der Tambour 1912 entworfen wurde.

Auf den Notgeldscheinen, ausgegeben in den Jahren 1921 bis 1923 wurden Szenen des Gildelebens mit entsprechenden Kommentaren einschließlich des Tambours gezeigt. Verantwortlich für die Ausgabe der Notgeldscheine war allerdings nicht die Gilde sondern die Stadt Wildeshausen. Auch Karl Stegemann von Stegemanns Hotel nutzte den Tambour als Werbeträger für seine Notgeldscheine. Die Ausgabe (Entwürfe) für diese Scheine lag wohl ebenfalls in der Hand von Fritz Strahlmann.

In der Festschrift der Gilde „500 Jahre Gilde" im Jahr 1903 ist von einem Tambour nichts zu finden. Wohl aber in der Festschrift „525 Jahre Gilde" 1928. Herausgeber dieser Festschrift ist der Verlag Ludwig Löschen und den Umschlag ziert ein Tambour der Gilde. Allerdings hat dieser ein völlig anderes Aussehen. Im Jahr 1923 tauchte wieder ein anders aussehender Tambour in der Festschrift vom Bundeskriegerfest auf, auch hier war der Herausgeber der Verlag Löschen.

Von diesen beiden Tambouren liegen Druckplatten (Bleiplatten) aus dem Hause Löschen vor. Im Jahr 1949 fand auch der zuletzt beschriebene Tambour in einer Festschrift Verwendung.

Es gab dann den Tambour im Laufe der Jahre in verschiedenen Variationen. In der Festschrift „550 Jahre" Gilde 1953 tauchte der Tambour allerdings nicht auf. Bei der Aufstellung und dem Druck der Statuten und Dienstvorschriften im Jahr 1955 und bei der Neuauflage (Überarbeitung) der Satzung 1977 und 2003 wurde unser Jubilar auf der als Umschlagsseite genutzt. Er fand dann in den 70iger Jahren wieder Zugang zur Gilde. Allerdings in unwürdiger Form als sogenanntes Strichmännchen. Er „zierte" den Briefkopf der Gilde und der Stadt bei Einladungen, Protokollen usw..

Bei den Vorbereitungen zum 600. Gildefest besann man sich wieder auf die Werbewirksamkeit des Tambours. Die Fa. Druckerei Kathmann mit dem damaligen Designer Bode, erweckte den Tambour zu neuem Leben. Vielleicht diente hier der Tambour Fritz Herzog als noch lebendes Muster. Seitdem ziert er, hoffentlich noch lange, mittlerweile markenrechtlich geschützt,  den Briefkopf der Gilde und verschiedenen Werbeträgern wie Gläser, Werbeaufkleber, Schilder, Plaketten,
Bierdeckel, Tassen, Teller usw.".



Bildunterschrift: Oberstleutnant Heiner Ahlers und Oberst Ernst Frost befassen sich mit der Geschichte des Tambours der Wildeshauser Schützengilde              
Artikel erstellt am 14. Mai 2012


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